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25. Juli 2017

Zurück von Ikea.


Yay! Ein weiteres Micro-Abenteuer vollbracht - wobei es alles andere als abenteuerlich war. Eher etwas langweilig. Es ging gar nicht "physisch" hinter die Kulissen. Wir waren nur in der normalen Möbelausstellung und die Designerin hat etwas von dem Konzept und ihrer Arbeit erzählt (okay, das war schon ganz interessant. - Und sie liebt ihren Job und schwärmt davon, dass sie ihr Hobby zum Beruf gemacht hat *neid* und was für ein toller Arbeitgeber IKEA sei.)

Und was ist - laut der Designerin - bei den meisten das größte Wohnproblem? - Zu wenig Platz!
Und was sage ich dazu? - Quatsch, zu viel Zeug.

Ich finde inzwischen ja auch die Showrooms von IKEA ziemlich überladen. Klar, es sieht super aus und ist gemütlich, mir wär das aber zu viel Kram.

War dann noch im IKEA-Restaurant Mittagessen. Finde mal ein kalorienarmes Menü. Ich wollte die Geflügel-Köttbullar mit Kartoffelpü und Brokkoli essen. Gottseidank weist IKEA die Nährstoffangaben aus. Das wären fast 800 Kalorien gewesen!!! (Was wohl in erster Linie an der Rahmsoße liegen mag.) Also hab ich zu einem trockenen Pulled-Lachs-Burger gegriffen, der auch mit immerhin fast 400 Kalorien zu Buche schlug. Der Wahnsinn.

Und ich weiß gerade auch gar nicht, warum ich momentan so unzufrieden bin. Weil 17 kg weniger bei weitem nicht dünn genug sind? Es läuft soweit alles ganz prima derzeit. Was ist los mit mir? *quengel-quengel*

Kommentare:

  1. Hi,
    na, das ging ja schnell..hatte angenommen, das Event würde länger dauern... das mit dem tollen Arbeitgeber würde ich aber mit etwas Abstand betrachten...etwas Anderes darf sie doch gar nicht sagen;-)..
    Was ich aber etwas schade finde(zumindest klingt es so..."trockener..), das die Kalorien vor dem Genuss kommen.

    Happy Day
    Sabine

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    1. Nee, das ging nur eine Stunde. Und wegen "toller Arbeitgeber" hat sie natürlich gleich dazu gesagt, dass diese Aussage freiwillig ist *g*.

      Ja, momentan kommen tatsächlich die Kalorien vor dem Genuss - zumindest so lange, bis ich da hingekommen bin, wo ich gerne sein möchte. Und auch danach gibt es nur wohldosierten Genuß. Es geht nicht immer beides: Abnehmen UND Genuß. Den Genuß gönne ich mir täglich in Form von etwas Schokolade (das muß dann schon sein).

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  2. Hallo Britta,
    ich gebe jetzt an und behaupte, ich weiß, warum Du im Moment so unzufrieden bist, aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich an meinem Leben nichts geändert hat nur weil ich abgenommen hatte, also versuchte ich das Nächste, neue Klamotten, eigentlich komplett neue Garderobe, das war am Anfang ein gutes Gefühl aber an meinem Leben änderte sich dadurch ebenfalls- nichts! Dann kam die neue Frisur, dazu musste(!) ich einen neue Lippenstiftfarbe haben ect, was soll ich sagen, mir ist es nicht gelungen mir ein neues Leben mit einer besseren Vergangenheit zu kaufen- kurz gesagt ich freue mich für Dich, dass Du nun leichter lebst aber Dein Leben und Du, Ihr bleibt eins, da hilft nur radikale Akzeptanz sonst endet alles im Kaufrausch, der- wie uns allen bekannt sein dürfte- nichts an den Gefühlen ändert
    glg Pia

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    1. Ich weiß schon, was Du meinst (übrigens Glückwunsch zu Deiner Abnahme!). Bei mir ist gerade vieles im Umbruch, einiges ungewiß. Die alten (echt jahrealten) Klamotten passen nicht mehr (weil ich ewig nichts Neues gekauft habe). Ich will mich auch gar nicht rechtfertigen, aber ich bin einfach ein Fan vom Ausprobieren. Und wenn mir danach ist, meine Garderobe auszutauschen, dann experimentiere ich damit. Kann genauso gut passieren, dass ich in einem Jahr wieder auf dem alten Gewicht bin. Kann keiner wissen - ist schon genug Leuten so ergangen.

      Du sprichst wahrscheinlich den gleichen Effekt an, wenn Leute umziehen oder gar auswandern - Sie nehmen sich selbst immer mit. Da stimme ich Dir zu.

      Dennoch habe ich schon grundlegende Veränderungen in meinem Leben bewirkt, die auch von Dauer waren. Daher glaube ich an die Möglichkeit (in gewissem Maße *g*).

      Eine Freundin von mir hat mich auch auf den "Gewöhnungseffekt" aufmerksam gemacht: Das Glücksniveau pendelt sich immer nach Veränderungen (ob positiv oder negativ) auf dem "normalen" Niveau ein. Klingt für mich auch plausibel.

      Da ich auch nach wie vor Therapie mache, glaube ich nicht, dass ich meine Gefühlswelt vernachlässige. Deswegen tippe ich eher auf den Gewöhnungeffekt und Klamotten, die halt nach minus 17 kg einfach beschissen sitzen ;-).

      Viele liebe Grüße
      Britta

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    2. naaa dannn: ein Hoch auf nicht beschissenen sitzende Klamotten *lach*
      weißt Du, nachdem ich die minus 20kg "Marke" geknackt hatte, habe ich ja auch neue Schnitte und Farben probiert, bei mir war das aber nicht alles, den alten Sachen war ich seelisch entwachsen, es passte nicht mehr zu mir, vielleicht war ich auch nur alt geworden :D
      glg Pia

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    3. Seeeeeeehr seeeeeeehr guter Punkt: "den alten Sachen war ich seelisch entwachsen". Ja, absolut, genau SO fühlt es sich gerade an. Es paßt nicht nur physisch nicht mehr *g*.

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