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23. Juni 2017

Dies & das zum Wochenausklang.

Sorry für die beschissene Bildqualität (die Rollos waren halb unten und mein Handy kann auch nicht viel *g*)

Na? Wo war ich heute? Erstens: Draußen! (Gestern war ja Hölle in der Dunkelkammer, aber übers Wetter zu lamentieren bringt's ja auch nicht), Zweitens: In der Bib, Entertainment to Go besorgen. Aber erstmal muß ich heute wieder auf den Stepper, weil ich die letzten zwei Tage hitzefrei genommen hab.

Und ganz wichtig: Bloß nicht das Bett machen, sonst wird das womöglich nix mit dem Mittagsschlaf.

Bildqualität siehe oben *seufz*.
Hab gestern Nachmittag bei 35° beschlossen, mein Bett an die andere Wand zu stellen. Total bekloppt. Aber das Minimalismus-Apartment hat so eine extreme Veränderungswut hervorgerufen, dass mir die Hitze dann grad egal war. Dafür war ich dann heute so platt, dass ich mich am hellichten Tag nochmal in die Kissen geworfen hab. So ein ungemachtes Bett ist doch gleich viel einladender.

Und zum Schluß noch was zu lesen: "Es gibt sehr viele Arten, das Leben zu verpassen." (Ja, beim Mittagsschlaf zum Beispiel *g*).

Meine Lieblingspassagen aus dem Artikel (von Frithjof Bergmann):

"Mir geht es um grundlegende Dinge, darum, dass Menschen sich nicht in Lohnarbeit, zu der sie keinen inneren Bezug haben, erschöpfen und am Lebensende feststellen, dass sie gar nicht richtig gelebt haben."

"Wir sind so tief verstrickt in diesem Lohnarbeitssystem, in diesem Lastesel-Dasein, dass wir denken, es sei normal, die meiste Zeit unseres Lebens einer langweiligen Tätigkeit nachzugehen, die uns abstumpft, entmutigt, zu Arbeitskräften und Konsumenten degradiert. Es gibt sehr viele Arten, das Leben nicht zu leben. Die meisten Menschen sind drei Viertel tot, lange bevor sie beerdigt werden. Sie werden schon in der Schule mit Langeweile gequält, lernen alles, nur nichts über sich, und werden auf den Ernst des Lebens vorbereitet, also darauf, ein Rädchen in einem grossen Getriebe zu werden. Später gehen sie zur Arbeit und erleben diese wie eine milde chronische Krankheit, die sie zwar nicht umbringt, aber auslaugt. Und eines Tages müssen sie sich eingestehen, dass sie sich selber verloren oder vielleicht nie gefunden haben."

MIR spricht das sehr aus dem Herzen. Zumal in meiner Ex-Firma gerade lang gediente Kollegen rausgekegelt werden ohne Rücksicht auf Verluste. Mich traf das damals ja nicht überraschend (und kam auch nicht ungelegen). Aber wie bitter, wenn jemand nach jahrzehntelanger Betriebszugehörigkeit aus heiterem Himmel rausgekickt wird. Wahrscheinlich weil (wieder mal) umstrukturiert wird (und zwar ins AUS). Kein Job ist mehr sicher. Es leben die Umsätze!

22. Juni 2017

Blätter Dich glücklich!


Uiii, gerade entdeckt: Amazon bietet seinen Prime-Kunden jetzt auch den Service "Prime Reading" an. Interessant. Die Buchauswahl stellt sich allerdings auf den ersten Blick ziemlich ähnlich zur Kindle-Leihbücherei dar. Wohingegen ich ich die Auswahl an Zeitschriften sehr nett finde. Da stürze ich mich doch heute mal in einen Marathon aus bunten Bildchen und schmissigen Kalendersprüchen.

Auch für Fashionistas ist natürlich was dabei:

Das Angebot ist nicht so umfangreich wie in der Onleihe, es sind nur ein paar ausgewählte Magazine, die offenbar für einen Monat verfügbar sind. Interessant finde ich dieses "Nordis"-Magazin.


Ich finde diese neue Option trotzdem super und werde mich nach jedem durchgeblätterten Heft freuen, dass ich sowas nicht mehr kaufe und dann daheim rumliegen habe *g*.

Ein-Raum-Apartment im Minimalismus.


Woah, zufällig beim Stöbern auf YouTube entdeckt: Ein stylishes Einraumapartment (30 qm) minimalistisch und in schwarz-weiß eingerichtet. Bin wieder mal begeistert, wie wenig doch geht und wie geräumig so eine kleine Wohnung wirken kann.


Schaut euch auch die anderen Videos des Channels an. Sehr cool. 

21. Juni 2017

Shop now!


Was könnte das sein? Das begehrteste "Produkt", das man sich nur vorstellen kann? Etwas, wovon ALLE mehr brauchen. Und das Tag für Tag. Ein rares Gut. Es fehlt an allen Ecken und Enden. Fast jeder, den man fragt, antwortet, dass er zu wenig davon hat.

ZEIT.

Eine Werbeanzeige wie oben werden wir nie sehen. Denn wir sollen ja konsumieren. Dabei könnten wir viel besser investieren (in Zeit), wenn wir weniger konsumieren.

Für jeden Scheiß jedes Ding, das Du Dir kaufst, bezahlst Du mit kostbarer Lebenszeit. Für den kitschigen Frosch auf der Fensterbank hast Du womöglich eine halbe Stunde ein unangenehmes Reklamationsgespräch mit einem Kunden geführt oder wieder mal in einer sinnlosen Telefonkonferenz gesessen. Vielleicht hast Du ja auch ein bißchen die Welt gerettet (umso besser).

Dabei wäre es möglich, sich Zeit zu "kaufen". Wenn wir weniger konsumieren und mehr sparen, können wir weniger arbeiten und uns irgendwann selbst "bezahlen" (und mit Zeit statt Zeug belohnen). Minimalismus und Genügsamkeit sind die Zauberworte.

Den Impuls für diesen Blogbeitrag (denn bei der Hitze kann ich gar nicht klar denken), habe ich aus dem großartigen Buch von Gisela Enders  zum Thema "Finanzielle Freiheit", das ich gerade kostenlos via Kindle Unlimited lese:



Wünsche euch eine schöne Zeit (und davon viel!)

17. Juni 2017

Blumen pflücken.


Heute wollte ich unbedingt das kühlere Wetter ausnutzen, um ein bißchen draußen Kalorien zu verbrennen (minus 12.1 kg ist übrigens der aktuelle Stand der Dinge *freu*). Also war ich quasi "wandern" (<- außerorts in der Natur rumstapfen) und hab am Wegesrand ein paar Wiesenblumen gepflückt.


Gaaaaaaanz gaaaaaanz hinten am Horizont kann man die Silhouette der Ronneburg erahnen (gleich links neben dem Baum). Auf der anderen Seite prangte in weiter Ferne die Skyline von Frankfurt. Hat sich schon wegen des Ausblicks gelohnt, den dörflichen Hügel zu erklimmen. Keine Menschenseele weit und breit. Nur die Natur und ich und ein bißchen Vogelgezwitscher. Das finde ich dann sogar als Sofaheldin ziemlich klasse.

Jetzt kann ich guten Gewissens wieder ein bißchen faul sein - vielleicht ist heute auch noch eine Runde Stepper drin.

Schönes Wochenende! 
💃


15. Juni 2017

Die kleinste Wohnung EVER!!!


Während ich gestern mit größter Wonne drei Maschinen Wäsche ohne jegliche Überflutungen waschen konnte (da sieht man mal, wie selbstverständlich gewisse Dinge längst geworden sind), habe ich gerade die kleinste Wohnung entdeckt, die ich je auf schwedischen Maklerseiten gesehen habe: 10 Quadratmeter. ZEHN! Unfaßbar. Ich glaube, ich könnte dort wohnen (okay, ein Balkon fehlt definitiv). Man kann fast vom Bett aus den Kühlschrank öffnen, hihi.


Ich schätze mal, dass sich hinter der kleinen Tür der "Kleiderschrank" verbirgt. Das schreit geradezu nach einer minimalistischen "Capsule Wardrobe".


Ein bißchen klaustrophobisch mutet es schon an. Könnte mir gut vorstellen, dass es "in echt" nicht ganz so luftig wirkt wie auf den Fotos. Aber schön zu sehen, was auf nur 10qm so alles geht. Ich bin beeindruckt...

Photos by Fastighetsbyran

Wer also gerne nach Stockholm auswandern will, um dieses Kleinod zu beziehen - und wer gerne allein für sich ist und wenig bis keinen Besuch bekommt, der kann ja gerne den Makler kontaktieren!

Frohes Schwitzen heute!

14. Juni 2017

Seltenheitswert.


Ich muß wohl einen kleinen Sonnenstich erlitten haben, denn ich hatte plötzlich Lust, Fahrrad zu fahren. Ich und Radfahren *muhahaha*. Mußte das Omi-Rad im Keller erstmal entstauben und die Reifen aufpumpen. Dann das Teil aus dem Keller hochschleppen - da hatte ich für einen kurzen Moment fast wieder die Lust verloren.

Aber es war überraschend schön. Bei der Wärme war der Fahrtwind total angenehm. Die ersten Meter waren noch etwas wackelig *huuuu*, ich bin ja auch komplett entwöhnt, aber dann lief es recht fluffig. Natürlich bin ich ständig von irgend welchen High-Tech-Rädern überholt worden, denn mein Omi-Drahtesel schafft nur gefühlte 3 kmh *ggg*. Aber dafür hab ich Licht, zwei Körbchen für Proviant (was ich natürlich NICHT mit hatte), überschaubare drei Gänge *hihi* und ganz wichtig: Rücktrittbremse ;-))))).

Und das Wetter war herrlich, die Landschaft wunderschön, einen Storch hab ich gesehen und unbemerkt sogar ein paar Kalorien verbrannt.

Möglicherweise ist damit mein Bedarf am Radfahren für dieses Jahr bereits gedeckt, oder es wird gar zu einer neuen Leidenschaft. Oder irgendwas dazwischen. Wir werden sehen...

Sonnige Grüße


11. Juni 2017

Zurückrudern.


Also ich muß da mal zurück rudern. Bin jetzt mit dem Buch zur Hälfte durch und muß feststellen, dass das Rad nicht neu erfunden wurde. Ein Sammelsurium der üblichen Ratgeberliteratur (Meditation, Dankbarkeit, Vergebung, Anziehung), aber immerhin ganz witzig verpackt.

Hab entschlossen, doch kein Rockstar zu werden. Stattdessen verfolge ich meinen eigenen Weg - Abnehmen, Sport, Minimalismus, Freifrau, Selbstliebe.

Dieser Ansatz "Du kannst ALLES werden, wenn Du nur wirklich willst" ist doch mittlerweile ziemlich ausgelutscht. Und erzähl das mal einem von sieben Kindern, das in einem Armutsviertel groß werden muß. Es scheint fast so, dass wir so viel Überfluss haben, dass wir den Rachen nicht voll kriegen können. Es müssen nicht nur die normalen Bedürfnisse gedeckt werden, nein, GROSSARTIG müssen wir sein. Unser Potential voll entfalten. Dabei sind wir doch nur ein flüchtiges Staubkörnchen in diesem Universum. Nehmen wir uns da selbst zu wichtig? Klar, wer Großes anstrebt, soll das auf jeden Fall tun. Das steht außer Frage. Aber was, wenn ich Mittelmäßigkeit ganz angenehm finde? Was ist verkehrt dran? Jeder IST bereits was ganz besonderes - und muß das nicht noch WERDEN.

Also entspanne ich mich (auf dem Sofa *ätsch*) und sehe das alles ganz locker. Und meine Erfahrungen bislang haben mir gezeigt: Wenn die Zeit dafür reif ist, ist auch Veränderung möglich. Dann kann jeder ein Star sein - so ganz für sich und im Stillen *funkel*.

Wort zum Sonntag.


Nachdenkenswert....

10. Juni 2017

Rockstar.


Heute morgen kam via Onleihe ein vorbestelltes Buch rein. Muß ich ja jetzt am Laptop lesen mangels Alternative. Das Gute daran: Kann ich gleich mal ein Zitat raushauen, das mich total kickt:

"Ich fühlte mich, als durchlief ich mein Leben völlig mechanisch und halbherzig. Nur gelegentlich flackerte hier und dort auf, wie toll ich eigentlich war. Am schlimmsten daran war, dass ich tief in mir drinnen wußte: Ich bin ein totaler Rockstar."

Hahaha. Das gefällt mir. Und das ist erst die Einleitung (bin auf Seite 1). Bin mega gespannt auf den Rest, um mein Rockstar-Potential voll zu entfalten *ggg*.

(Irgendwie finde ich ja die Vorstellung befremdlich, wenn ALLE dieses Buch lesen, und die Welt nur noch aus Mick Jaggers und Lady Gagas besteht *hihi*). Egal. Ich bin neugierig und ziehe mir diesen Lesestoff jetzt rein.


"Sind Sie zufrieden mit Ihrem Leben, so wie es ist? Oder sagen Sie: Soll’s das wirklich schon gewesen sein? Wenn Sie sich insgeheim denken, dass irgendwo Größeres auf Sie wartet, Ihnen aber noch der letzte Anstoß fehlt, um endlich die verdammte Komfortzone zu verlassen, dann sind Sie hier genau richtig. Denn Jen Sincero wird Sie packen und von der Couch ziehen, damit Sie endlich das Leben leben, auf das Sie selbst neidisch wären." 

Wie jetzt? Von der Couch ziehen? WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!

Und so sabotieren wir uns selbst:


Wenn wir schon beim Thema sind: Die Abnahme geht gerade soooo laaaangsaaaam voran. Jetzt sind es 11 Kilo weniger. Aber eigentlich isses komplett wurscht, wie schnell das geht. Denn ich darf eh nie damit aufhören ;-). Sonst wird das auch nix mit dem Rockstar....

Schönes sonniges Wochenende wünsche ich euch verkappten Rockstars!


7. Juni 2017

Pissed again.


Ich bin entnervt. Erstmal mit steifem Nacken und fiesen Rückenschmerzen aufgewacht, dann war der Waschkeller wieder überflutet. Problem also nach wie vor nicht behoben. Also wieder das Hochwasser beseitigt *ächz* und die Wäsche auf die Leine gehängt. Beim Vermieter angerufen - und die Frau schlägt mir vor, ich könne ja den Sockel für die Maschine schon mal bestellen. NIX DA. Ich hab gleich klargestellt, dass ich da keine Optionen drin habe. Ich hab genug mit dem Sch*** am Hals gehabt mit Keller aufwischen und jetzt wieder woanders waschen müssen. Jetzt sollen die sich gefälligst drum kümmern, dass der Laden wieder läuft. Ich nehm denen auch noch die Arbeit ab, is klar.... *augenroll*. - Und wenn es mit dem Sockel dann immer noch nicht funktioniert, weiß sie auch  nicht weiter. Hallo??? Es gibt ein Problem, also müssen sie auch die Ursache finden und lösen. Es kann ja wohl nicht angehen, dass man als Mieter keine Wäsche mehr waschen kann *mich-tierisch-aufreg*.

Gestern und heute dann auch noch jeweils 200 g mehr auf der Waage - obwohl ich mich an beiden Tagen jeweils 40 Minuten auf dem Stepper abgerackert und das tägliche Kaloriendefizit von 1000 eingehalten habe. Spaß ist anders.

Das ist nicht mein Tag.

5. Juni 2017

Obsoleszenz


Was für eine Mega-Verarsche. Vor etwa genau vier Jahren habe ich mir für 265 Euro ein Samsung Galaxy Tablet gekauft, vornehmlich um damit E-Books via Onleihe zu beziehen. Das geht jetzt nicht mehr. Die Onleihe-App wurde aktualisiert und läuft auf meinem Betriebssystem nicht mehr. Android bietet für mein Gerät aber auch kein entsprechendes Update mehr an. Es ist offenbar schlichtweg zu alt. Was soll der Sch***??? Das Gerät funktioniert technisch noch einwandfrei - aber wegen fehlender Updates ist es für meine Zwecke nicht mehr zu gebrauchen? Tolle Idee von der Industrie: KAUF NEU - KAUF NEU - KAUF NEU - KONSUMIERE!!!! Auch über den Browser kann ich keine Bücher ausleihen, da auch Adobe Digital Editions nicht mehr mit meinem Gerät kompatibel ist *ARRRRRGGGHH*. Das ist doch völlig bekloppt! Die Technik ist funktionsfähig, aber die Software nicht? Wer hat sich denn sowas ausgedacht? Achso, ja, klar, irgendwelche millionenschweren Konzernbosse, die so noch mehr Millionen scheffeln wollen.

Ich finde das mehr als ärgerlich und weiß noch nicht, wie ich das Problem löse. Auf dem Laptop kann ich die Onleihe noch nutzen, aber komfortabel ist anders. Nix mehr von wegen im Bett vorm Einschlafen lesen. Ganz toll.

Willkommen in der Wegwerfgesellschaft!

4. Juni 2017

Lesetipp!


Gestern habe ich zufällig einen Blog entdeckt, der die perfekte Anleitung gibt, wie man Freifrau oder auch Freiherr werden kann: Frugalisten. Je jünger man damit anfängt, desto größer die Chance, dass man vor dem Rentenalter finanziell unabhängig ist. Zeitluxus statt Konsumgüter. Freiheit statt Abhängigkeit.

Der Blog spricht mir voll und ganz aus der Seele.... absolute Lese-Empfehlung von mir! Vieles davon habe ich ja in den letzten Jahren voll umgesetzt durch Konsumverzicht, Minimalismus und Sparen. Fühle mich in meinem Weg bestätigt. Und kam gerade zur rechten Zeit, da ich momentan etwas kauffreudiger wurde. Ist ja auch mal okay, aber ich will "die große Freiheit" keinesfalls aus den Augen verlieren ;-).

Schöne Pfingsten!

Abhängig oder frei?


Passend zum Thema "Geht ja doch" hier ein weiterer Schwank aus meinem Leben:

Freiheit ist für mich ein ganz wichtiger Wert. Alles, was mich einschränkt, jedwede Abhängigkeit finde ich lästig. Und jetzt wird es ein wenig peinlich (und sehr persönlich): Ich war jahrelang abhängig von Nasenspray. Das Teufelszeug macht bereits nach wenigen Tagen süchtig, weil die Nase dann automatisch zuschwillt und man wieder sprayen muß. Ein echt leidiges Thema, weil bei mir immer zweimal im Jahr eine Erkältung auf dem Plan war und über die Hälfte des Jahres mich der Heuschnupfen plagte. Mehrmals hab ich den Entzug versucht - es war ätzend.

Die Abhängigkeit war so schlimm, dass ich einmal zu einem Termin gefahren bin und festgestellt hatte, dass ich kein Nasenspray dabei hatte. Ich bin dann tatsächlich schnell zur nächsten Apotheke gehetzt, um meinen "Stoff" zu besorgen. Ich finde es mega eklig, durch den Mund atmen zu müssen.

Aber ich will partout von nichts abhängig sein. Und obwohl ich dachte: "Ach, es ist einfach viel zu schwer. Es ist halt so. Das kann ich nicht ändern" hat es auf einmal doch geklappt. Und diesmal war es richtig schnell und einfach. Kann das selbst kaum glauben. Natürlich weiß ich nicht, was passieren wird, wenn der nächste Schnupfen wieder zuschlägt, aber dennoch ist es für mich ein weiterer Mega-Erfolg. Seit mehreren Wochen bin ich nun "clean".

Und vielleicht ist das genau der Punkt: NICHT kämpfen. Es war diesmal das spontane Gefühl, dass es klappen könnte. Und ich hab mir nicht gesagt, dass es auch klappen MUSS. Es war mehr so: "Ich schau halt mal, ob es geht - und wenn nicht, dann nicht." Erst Akzeptanz, dann Veränderung. Ich glaube, das trifft auf so vieles zu.

Und weil mich ein Freund immer damit aufgezogen hat - hier der König der Nasenspray-Junkies *ggg*:


Auch ein Leben ohne Schoki ist tatsächlich möglich! Muß aber nicht sein... Etwas weniger tut es auch. Schaffe es seit zwei Monaten auch hier mit sehr geringen Dosen ;-). Ich bin selbst fast jeden Tag erstaunt, dass ich die zwei scheinbar unüberwindlichen Hürden "Abnehmen" und "Nasenspray-Abhängigkeit" gleichzeitig gemeistert habe. Ich darf nicht vergessen, mich auch regelmäßig dafür zu loben. "Ach, das war doch NICHTS!" denke ich manchmal. Aber das stimmt ganz und gar nicht. Das waren zwei wichtige Stolpersteine, die ich jahrelang nicht meistern konnte. Natürlich halte ich die Bälle flach, weil der nächste Schnupfen alles wieder zunichte machen kann. Und es wäre auch nicht das erste Mal, dass ich wieder Gewicht zunehme. Aber was immer auch kommt: Ich liebe mich trotzdem! (Das ist mehr als die halbe Miete....). Und wer hinfällt, kann aufstehen und weiter machen. Selbstwirksamkeit ist das Zauberwort.

3. Juni 2017

Freudensprung.


YES!!! Die erste große Etappe ist geschafft: Die 10-kg-Marke ist endlich geknackt. Ich hätte es mir ja selbst nicht zugetraut. Das beweist mal wieder: Geht ja doch! Jetzt gehe ich die nächsten 10 kg an. Wenn schon, denn schon....

Schöne Pfingsten!

2. Juni 2017

Nomnom.


Man könnte jetzt glatt meinen, dass dies ein gesponserter Post ist - aber nein, ich werde dafür nicht bezahlt. Es entstammt purer Begeisterung.

Ich hatte mir ja gleich den 6-er Pack mit ALLEN Callowfit-Soßen gekauft, drei davon hab ich inzwischen probiert. Jetzt kann ich endlich den Gemüseanteil meiner Diät drastisch erhöhen. Quasi von fast Null auf inzwischen 300 g (ich taste mich da ran). Jetzt gibt es nämlich mittags immer einen kleinen Gurkensalat und abends einen kleinen Tomatensalat - vorzugsweise mit dem "Caesar Style"-Dressing, bei dem man die Parmesannote lecker rausschmeckt. Zum Hühnchen hatte ich heute mittag die "Sweet Chili"-Variante, die den Geschmackstest ebenfalls mit Bravour bestanden hat.

Die Soßen sind geradezu abartig kalorienarm. 100 ml Caesar-Dressing haben nur 7 Kalorien! Das ist ein Drittel der ganzen Flasche. Die Soßen sind alle vegan, lactose- und glutenfrei, ohne Fett und ohne Zucker. Man sollte nur keine Angst vor Süßstoff (Sucralose) haben (da finden sich im Netz schon ein paar negative Berichte drüber - wie bei fast jedem künstlichen Süßungsmittel).

Und endlich-endlich hat sich auch die Waage um 500 g nach unten bewegt. Das wurde aber auch mal Zeit! Motiviert bin ich nach wie vor. Es wird auch weiter täglich gesportelt (Stepper).

Ich finde das Kalorienzählen einen guten Weg um abzunehmen. Keiner - außer mir selber - wählt aus, was es zu essen gibt. Lediglich das "Budget" ist vorgegeben. Und je mehr es meinem persönlichem Geschmack und Lebensstil entspricht, desto einfacher ist es auch durchzuhalten. Gleiches gilt natürlich auch für Sport & Bewegung (wenn ich es nicht einigermaßen gerne tue, wird es verdammt schwer, am Ball zu bleiben).

Achja, und eine digitale Küchenwaage hab ich mir auch zugelegt. Hab allerdings festgestellt, dass mein Augenmaß bislang gar nicht so schlecht war. Aber macht schon Sinn, Nudeln & Co. vorher abzuwiegen.

Kleine Anekdote am Rande:

Meinen armen Nachbarn hab ich wohl ziemlich eingeschüchtert. Schickt mir gestern Abend kurz nach 21 Uhr eine WhatsApp, dass er erst so spät von der Arbeit gekommen ist, und ob es okay wäre, wenn er jetzt noch die Waschmaschine anwirft. Da hab ich mich ja fast wie ein Hausdrache gefühlt :-o. Aber süß, oder?


1. Juni 2017

So bissi frustig isses ja doch.


Hmpf, ein bißchen frustig wird es doch gerade. Der Termin beim Mieterschutz war so ziemlich für die Katz. Solange ich nichts BELEGEN kann, ist da nichts zu machen. Und die Handwerker werden den Teufel tun, mir irgendwas zu bescheinigen, das zu einer Schadenersatzklage verwendet werden könnte. Somit bleibt es Verhandlungssache, na super.

Und das Gewicht stagniert trotz vorbildlichem Einsatz (täglich über 1000 Kaloriendefizit und mindestens 30 Minuten Stepper) unverändert. Haha, hab ich großspurig getönt, mir mache das nix. Naja, ähem, so langsam finde ich es dann doch blöd, dass sich der Einsatz nicht auszahlt *g*. Aber das wird schon. Muß ich halt Geduld haben. Das "Programm" fällt mir ja nach wie vor leicht. Nur die Resultate bleiben gerade aus.

Als ich dann gestern in der Stadt erstmalig seit langem wieder Shoppingluft geschnuppert hatte, war ich doch leicht angefixt von der Konsumwelt. Hab paar Sachen anprobiert und mir ein Shirt gekauft (hatte noch einen Geburtstagsgutschein) und den "RITUALS"-Laden nur im Vorbeigehen angeschmachtet. Besser ist das. Bevor ich wieder lauter Kram kaufe, der nur ein paar flüchtige Momente glücklich macht und dann zuhause rumsteht. Isdochwahr.

Also besonders erfreulich ist das alles nicht - aber auch kein Weltuntergang. Einfach weiter machen, nach vorne schauen, mir gut zureden, mich selber motivieren. Alles halb so wild. (Aber wenn das mit der Abnahme trotz großem Einsatz weiter stagniert werde ich FUCHSTEUFELSWILD!!! *ggg*)