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19. Oktober 2017

Micro-Urlaub.


Als ich heute Mittag einen Termin hatte, lockten mich das herrliche Wetter und eine heimelige Treppe zu einem kleinen Erkundungsgang. Wozu gleich nach Hause fahren? Also stiefelte ich die Stufen hoch und landete vor einer kleinen Burg, die sich offenbar in Privatbesitz befindet. (Hab gerade gegoogelt, dass dort sogar eine Tagespflege für Demezkranke integriert ist.) Ich war ganz entzückt, solche unerwarteten Fleckchen zu entdecken. Das war dann wie ein ganz ganz kleiner Urlaub, ohne ewig weit fahren zu müssen und ohne Kofferpacken *g*. Also genau mein Ding.

Offenbar lohnt es sich ja, eingefahrene Pfade auch mal zu verlassen...

Ich bin so dankbar für das sonnige Wetter der letzten Tage und hoffe auf einen möglichst ungewöhnlich hellen November ;-).

17. Oktober 2017

Herbstputz auf Balkonien.


Neee-neee, kein Putzfimmel. Echt nicht. Aber als ich heute so auf dem Balkon (wieder mit Jussi) in der wundervoll warmen Sonne saß und mein Blick auf die kleine Holz-Sitzgruppe von IKEA fiel, dachte ich mir: "Schlimm! Igitt!". Die beiden Klappstühle und der Tisch waren von der Witterung schon fast schwarz. Hab ich mich nie groß drum gekümmert.

Spontan einen Eimer mit Spüliwasser gefüllt und das Holz abgeschrubbt. Ach Du meine Güte. Da war ja plötzlich wieder Maserung zu sehen. Was für eine Sauerei. Als dann alles sauber war, wurde mir klar, dass ich das blässliche Holz so sicher nicht der Witterung aussetzen kann. Also flugs in den Baumarkt und was zum Lasieren bzw. Ölen gekauft und fröhlich losgepinselt.

Ooooooh, alles wie neu. Sieht ja toll aus! Das hätte ich mal im Frühjahr besser schon gemacht. Aber egal. Noch genug da für Folgebehandlungen in den nächsten Jahren ;-).

Erstaunlich, wie "betriebsblind" man für bestimmte Sachen wird.

16. Oktober 2017

Haushalts-Reminder.


Kann mich nicht entsinnen, wann ich das zuletzt gemacht habe: Lichtschalter, Türklinken und Fenstergriffe desinfiziert (und Smartphone und Tablet gleich mit). Das war heute fällig. - Nächste Baustelle: Die Spinnweben in den Ecken *ggg*.

Na? Noch jemand mit schlechtem Gewissen?

Alles klar, Herr Kommissar.


Was für ein Wetter! Da sitze ich mit Trägertop und Jussi auf dem Balkon in der strahlenden Sonne und hab mir kurz zuvor einen Adventskalender gekauft. Unglaublich. Das Licht und die Wärme tun mir so gut. Meine Seele räkelt sich und atmet auf.

Heute Abend kommt ja die Verfilmung von Teil 2 im ZDF (Teil 1 fand ich so mittelprächtig, wie so oft ist das Buch einfach besser.), ich habe heute Teil 3 angefangen zu lesen. Und die folgende Passage passt so gut zum meinem letzten Blogbeitrag:

"Bis heute verstand er nicht, wie es so gekommen war. Warum er sich dermaßen außen vor fühlte. Wenn ein Buchhalter mit einem Leibesumfang von einhundertvierundfünfzig Zentimetern und ein Computerfreak mit Oberarmen wie Zahnstocher in der Lage waren, ein Familienleben zu führen, warum zum Teufel brachte er das nicht fertig?" (O-Ton Kommissar Carl)

13. Oktober 2017

Dreimal Jussi, bitte!


Da bin ich wieder. Zurück aus der Bibliothek. Mit drei dicken Schinken Thriller. Den einen will ich bis Sonntag schaffen, weil abends der Film dazu läuft (zur Not schau ich den eben auch später in der Mediathek). Hatte heute morgen schon mit der digitalen Version begonnen, lese dann aber in Papierform weiter.

Hab mir gerade so gedacht, wie es sein kann, dass es Leute gibt, die nicht lesen. Wie kann das sein? Lesen ist für mich fast so elementar wie Atmen! Andererseits gibt es bestimmt auch Leute, die sich fragen, wie es sein kann, dass man keinen Sport treibt *g*. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich es wirklich jedes Mal sage: Es ist immer wieder eine Freude, Bücher "einkaufen" zu gehen, ohne dass es was kostet und ohne sie dann als Ballast im Regel stehen zu haben. Auch Sachen, die schon fast selbstverständlich geworden sind, feiere ich gerne aufs Neue :-).

Heute in Petrol/Schwarz,
Bomberjäckchen und Schnürstiefel.

Sehnsucht nach Normalität.


Gestern Abend war ich in einer Selbsthilfegruppe. Ausnahmsweise mal nicht zum Thema Psyche, sondern es ging um die Hormonkrankheit PCO. Damals, als das bei mir diagnostiziert wurde, hätte ich mir so sehr gewünscht, mehr Informationen und Austausch zu haben. Deswegen wollte ich es unbedingt nutzen, mir das mal anzuschauen, wenn es schon im Raum Frankfurt die einzige Gruppe dieser Art ist (einige Teilnehmerinnen haben auch echt eine ziemlich lange Fahrt auf sich genommen).

Angefangen hatte es um 20 Uhr, und es wurde richtig spät: Kurz nach 23.30 Uhr war ich zuhause. Es gab so viel zu erzählen, und es war eine wirklich angenehme Runde (falls jemand aus dem Großraum Hanau auch PCO und Interesse an der Gruppe hat, bitte gerne bei mir melden!).

Jedenfalls war ich die älteste in der Gruppe. Und gerne hätte ich mich auch über das Thema unterhalten, inwieweit PCO sich durch die Menopause verändert. Aber da saßen lauter hübsche 30jährige (eine davon mit hochschwanger mit Zwillingen), die Kinder oder Kinderwunsch haben. Und keine einzige von ihnen hatte irgend welche seelischen Erkrankungen. Und ich schwöre, das hat man gespürt (habe zum Vergleich ja meine therapeutische Gruppe). Die Frauen wirkten ausgeglichen, offen, glücklich und voll im Leben stehend (klar, soweit meine Intuition das erfassen konnte). Ich sah förmlich den liebevollen Ehemann, die Doppelhaushälfte, den kleinen Garten und den Familien-SUV vor mir.

Ich saß jetzt auch nicht ausgeschlossen in der Gruppe rum - ganz und gar nicht. Wir haben auch viel gelacht und so. Aber ich habe gespürt, dass das eine völlig andere Welt ist. Eine Welt, zu der ich in dem Moment auch gerne gehört hätte. NORMAL sein. Warum bleibt mir das verwehrt?

Jaja, klar, ich weiß, sich mit anderen zu vergleichen bringt nur Unglück. Aber ich kann meine Augen ja auch nicht vor dieser Sehnsucht völlig verschließen. Zu sehen: "Ach, so kann das auch sein" ist schon hart. Zumal mir dann wieder voll zu Bewußtsein kam, wie eingeschränkt ich bin. Und das waren jetzt keine aufgebrezelten Instagram-Influencer mit Designertaschen und tausend Stempeln im Reisepass. Das war mehr so eine gutbürgerliche Idylle.

So ist das. Du schaust in Nachbars Garten, bestaunst die tollen Rosen, während Du den Blick auf Deinen verdorrten Rasen wirfst. Da hilft ja eigentlich nur eins: Den Rasen düngen und Blumen säen. Das Leben gestalten - halt eben im Rahmen der Möglichkeiten. Und.... ins Handeln kommen.

12. Oktober 2017

Room Update.


Heute ist Keira, meine neue Mitbewohnerin, eingezogen. Bei Fotoquelle gab es Forex-Bilder im Angebot für nur 20 Euro (für alle Größen). Hab mich natürlich für die größte Größe entschieden. Gottseidank hab ich dann auch ein tolles Foto in guter Auflösung dafür finden können. Ich finde, sie macht sich gut bei mir im Betschwestern-Look. Mußte natürlich paar Kleinigkeiten wieder umdekorieren, typisch Diderot-Effekt *ggg*. Und IKEA kann sein buntes und dunkles Zeug behalten. Bei mir bleibt es weiß.

Voll 90er.


So - und wieder ein entspanntes Casual-Outfit. Manchmal frage ich mich ja schon, wofür ich mir Röckchen und Kleidchen gekauft habe, wenn ich ja doch die meiste Zeit zuhause bin *g*. War ich da etwa unterschwellig noch im Büro-Modus? Es gibt kaum was bequemeres als Sweatshirt, Leggings und Sneakers. Ist das nicht total 90er? Ich erinnere mich noch an eine Freundin, die auch gerne weiße Sweatshirts mit adidas-Leggings und -Turnschuhen ("Allround") trug. Müßte ich mir allerdings noch so 'ne Porno-Palme toupieren (oder waren das nicht die 80er?).

Wie man sieht, läßt sich auch die Sonne bereits blicken! *Juhu*

25 & Lesestoff.


Heute früh auf der Waage (ich wiege mich immer noch jeden Morgen) waren es auf den Punkt genau 25 kg weniger. FÜNFUNDZWANZIG! Das war das absolute Maximum, das ich mir erhoffte, abnehmen zu können, als ich am 31. März gestartet habe. Geschafft. Und so happy. Deswegen kurz eine kleine Freudentanzeinlage von mir, bevor es jetzt direkt weiter geht mit dem aktuellen Lesestoff.

Zum Thriller muß ich wohl nicht viel sagen. Ich war einfach wieder auf der Suche nach einer Krimi-Reihe, und da dachte ich mir, dass ich mit einem Bestseller sicher nix falsch machen kann. Also griff ich zum Jussi. Werde mir die Folgebände in der Bib holen.

Edit: Dank eines super Tipps werde ich mir auch den Film dazu anschauen. Läuft noch bis 16.10. in der ZDF-Mediathek (ab 22 Uhr abrufbar).

Das andere Buch zur Logotherapie (nicht zu verwechseln mit der Logopädie) finde ich sehr spannend. Stellen wir uns nicht alle immer wieder mal die Frage nach dem Sinn? Besonders Leute wie ich, die zu viel Zeit zum Nachdenken haben und sich zumindest altersmäßig voll in der Midlife Crisis befinden? Das Buch gibt interessante Antworten. Natürlich macht es keinerlei pauschale Aussagen und zählt konkret auf, was den Sinn des Lebens ausmacht. Das kannst Du nur selber. Denn der Sinn ist so individuell wie Du. Und der Sinn bewegt sich auch im Rahmen Deiner Möglichkeiten. Die Kernfrage stellt sich nicht nach dem einen großen übergeordneten Sinn, dem WARUM. Es geht mehr um das WOFÜR? Wofür lebe ich? Wofür stehe ich morgens auf? Wie kann ich mein Leben bzw. meine persönliche Situation bestmöglich gestalten?

„WOFÜR SOLL MEIN LEBEN GUT SEIN? – Was gibt meinem Leben Sinn?“ Im Leben einen Sinn zu finden, ist existentielles Bedürfnis für jeden Menschen – ganz besonders in Krisenzeiten. Sinn stellt für jeden Menschen etwas anderes dar und ist in jeder Lebenssituation neu zu finden. Das macht die Sinnfrage so persönlich und die Antwort darauf so einzigartig.
 
Der Autor zeigt die Grundbedingungen auf, die es ermöglichen, Sinn im Leben zu finden und führt den Leser/die Leserin Schritt für Schritt durch die Thematik. 
Das Buch ist mit seinen zahlreichen Beispielen, Anleitungen, Übungen und Texten „zum Verweilen“ eine persönliche Begleitung, ein anwendungsorientiertes Arbeitsbuch sowie ein zugänglicher Einstieg in die Grundzüge der Existenzanalyse und Logotherapie.

Bezogen hab ich das Buch über die Onleihe (Hessen). Hierzu gibt es noch jede Menge weiter führende Literatur zu entdecken. Basierend ist das ganze auf den Lehren von Viktor Frankl.

Und ansonsten... geht es mir wieder besser. Die nächsten Tage versprechen Sonnenschein und Temperaturen um 20°. Wie gut, dass ich bislang zu faul war, den Liegestuhl in den Keller zu verfrachten. So kann ich auf dem Balkon in der Sonne sitzen, Licht und Vitamin D tanken und Jussi lesen! (Und mein Heavy-Metal-Nachbar hat sich wegen der dröhnenden Bässe einen Teppich gekauft. Seitdem isses auch besser.)

7. Oktober 2017

Die anstrengende Suche nach Bedeutsamkeit.


Keiner muß sich anstrengen, um bedeutsam zu sein.

Das Video hat mir gerade eine Bekannte geschickt.
Just in Time.

PS.: Sein Video zum Thema "Lebenssinn" ist auch sehr sehenswert!

6. Oktober 2017

50% wiederhergestellt.


Bilder gehen wieder.
Nur die Frau in den breit machenden Querstreifen
(hey, zumindest sehen die Beine so dünner aus)
wartet noch auf Wiederherstellung.

Diese Tiefs sind anstrengend :-(.

(Hoffentlich erledigt sich das wie mit den Bildern ganz von selbst.)

Picture via http://www.snotm.com/

Schönes Wochenende!

Zwangs-Sendepause.

Der Blog und ich sind offenbar gerade "Out of Order". Der Blog, weil ich keine Bilder mehr hochladen kann (und ich keine Ahnung habe warum und nicht den Nerv zu recherchieren) und ich, weil die Depression zuschlägt.

Sobald Blog oder ich wieder funktionieren, melde ich mich wieder.

Könnte dieses Tief dazu nutzen, mein beschissenes Billig-Laptop zur Reparatur einzuschicken, aber ich habe leider auch nicht den Nerv dazu, wieder eine Datensicherung zu machen, das Drecksding zu verpacken und zu versenden, ohne zu wissen, wann ich es zurück oder einen Ersatz bekomme.

Läuft bei mir.

4. Oktober 2017

Sporty.


Auch wenn das jetzt so aussieht, als würde ich direkt gleich lossprinten - das täuscht natürlich. Ich sitze auf dem Sofa. In Jogpants und Sneakers. Und die Hose ist - ich wage es kaum zu sagen - neu und von S. Oliver. Ich hab heute meine Mama zum Shopping gefahren. Sie wollte eine Winterjacke. Gefunden hat sie nix, dafür ich die Hose. Ist das nicht immer so? Wenn Du was ganz bestimmtes suchst, findeste nix. Wenn Du losziehst und willst NICHTS kaufen.... naja.... ihr seht ja. Und dann hat mir auch noch eine viel kleinere Größe als normal gepaßt, was meine Eitelkeit so gekitzelt hat, dass mein Portemonnaie wie von selbst aufging. Und als Mama auch noch meinte, die solle ich unbedingt mitnehmen.... also echt jetzt.... da muß ich doch auf Mama hören!

Und wieder grüßt die konsequente Inkonsequenz!
(Immerhin kalorisch alles im grünen Bereich.)

2. Oktober 2017

Rückfällig.



Aaaah, ich hatte keine Chance: plüschig, Bommeln dran, Sterne drauf (und passen sogar farblich zu meinem Teppich). Schon wieder auf ein Paar Puschen reingefallen. Ursprünglich wollte ich bei Deichmann "nur-mal-schauen". Denn ich wollte gerne mal diese Chloé-Stiefeletten-Imitationen anschauen. Hab sie probiert, und finde sie ziemlich scheußlich und unbequem. Stattdessen haben mich dann die schwarzen adidas-Sneaker inspiriert für die hoffentlich langen Herbstspaziergänge, die da noch kommen werden, falls ich es schaffen sollte, das Sofa zu verlassen. - Die Puschen riefen aus dem Laden nebenan laut nach mir (ich sehe darin wie ein Riesenbaby aus :-)))). Leider bin ich auf dem Weg zur Kasse noch über einen kuscheligen Strickpulli mit Riesenrollkragen gestolpert, der sich liebevoll an mein Bein geschmiegt und ein neues Zuhause gesucht hat.

FAIL!!! Also mit meinem Kalorienkonsum bin ich deutlich konsequenter......

Curvy Hüften & happy Haut.


Eieiei, meine Handykamera produziert die mit Abstand miesesten Bloggerfotos im World Wide Web *ggg*. Aber jedesmal die Spiegelreflexkamera für ein paar Schnappschüsse anzuwerfen... nääää... da bin ich einfach zu faul für.

Trage heute meinen 2nd-Hand-ubup-H&M-Pulli (rot macht curvy Hüften :-o) mit einem kleinkarierten Röckchen aus meinem 2008er Fundus. Das war damals mein erster kurzer Rock EVER. Und ich dachte damals in der Umkleide: "Kann ich das echt tragen?" und hab mich nur ganz verschämt aus der Kabine getraut, in den Spiegel geguckt und mir gesagt: "Ey, zieh das ruhig an!".

Heute früh waren die Fenstermänner da und haben ALLES wieder instand gesetzt (also natürlich nix von wegen neuer Fenster, ich träum mal weiter). Ach, aber das ist jetzt so toll, wie geschmeidig die Griffe gehen, und auch das Schlafzimmerfenster wurde gleich repariert und läßt sich jetzt wieder kippen. Das ist bestimmt ein Spitzenbeitrag für ein besseres Feng-Shui.

Ich wollte noch kurz Lobhudeln wegen meiner neuesten Gesichtspflege: Das L'Oréal Hydra Genius Aloe Water Dingens. Das riecht so toll (okay, über Duftstoffe in Pflege für sensible Haut läßt sich sicher streiten), spendet mega Feuchtigkeit - und der überraschende Knaller ist: Ich krieg keine Pickel mehr. Ich hatte nämlich wieder Phasen, in denen ich einem Streuselkuchen nicht unähnlich war. Und seit ich dieses Zeug benutze (nein, ich hab das nicht für Werbezwecke bekommen), stelle ich fest, dass die Pickel passé sind. Ob das an der Aloe liegt? Ich liebe es. Und hab mich deswegen gleich bevorratet (die erste Flasche ist schon halb leer). Benutze es morgens und abends - und besonders für den Sommer ist das Bombe, weil so schön frisch.

Hab später noch ein Date bei IKEA (Ist das nicht praktisch? Brauche nämlich zwei neue Teller...), und werde dann nur noch meine schwarze Lederjacke drüber werfen. Denn unter uns gesagt, wird das eh nix, denn ich habe offenbar in großen Leuchtbuchstaben auf der Stirn stehen, dass ich eigentlich lieber meine Ruhe haben will *ggg*. Aber es könnte ja sein, dass irgendwann einer dabei ist, der auch seine Ruhe haben will - und dann können wir das gemeinsam tun :-D. Und bis dahin hab ich es alleine auch sehr schön.

30. September 2017

Samstagsputz.


Ääääääächz, ich hab heute Fenster geputzt. Hätte ich nie freiwillig gemacht (jedenfalls nicht mehr dieses Jahr), wenn sich nicht für Montag früh (um 8 Uhr, da lieg ich normalerweise noch in den warmen Federn *g*) die Fenster-Inspekteure angekündigt hätten. Was eine gute Sache ist, da ich mein Schlafzimmerfenster nicht mehr auf Kipp stellen kann. Vielleicht tut sich da ja dann was *g*.

Wetter war ja bombig heute, bin bissl durch die Gegend gefahren - und jetzt natürlich wieder auf dem Sofa gelandet. Kerzen sind schon angezündet. Gemütlichkeit ist angesagt.

Schlagerparties sind heute schon mal nicht zu befürchten (hab meine Nachbarin vorhin zum Bahnhof gebracht) - aber alles Gute kommt ja bekanntlich von oben (ich hoffe mal das Beste).

Wünsche ein schönes Wochenende!
Goodbye September.

29. September 2017

Not-so-happy-Hour.


Gestern Abend war hier akustische Happy-Hour: Bass for free - open end - all you can hear! Als es um Mitternacht immer noch zu mir runterdröhnte, ist mir echt der Kragen geplatzt und ich habe pünktlich zur Geisterstunde im Affekt eine entnervte WhatsApp zu Mr. Heavy Metal gesendet. Und er schrieb dann, dafür hätte er mir ja die Nummer extra gegeben. WHAT??? Ist Ruhe eine Holschuld? Als ich ihn dann darauf hinwies, dass ich mich ja dann täglich melden müßte, verstand er (hoffentlich) das Ausmaß der Dinge. Der liebe Gott möge Männerspielzeug wie Heimkinosysteme und Laubbläser abschaffen.

Und vor Wut konnte ich dann natürlich erst recht nicht einschlafen, was dann aber allein meine Schuld war *g*. Aber ich war trotzdem froh über die Eskalation gestern, sonst hätte es wahrscheinlich noch ewig gedauert, bis ich mich mal wieder beschwert hätte. Mein Bauchgefühl meldet allerdings berechtigte Zweifel an, ob das Thema damit erledigt ist...

Oh, und ich sehe gerade, dass meine vorbestellten Medien in der Bücherei hinterlegt sind (ich schaue nochmal die 1. Staffel von "Game of Thrones" *als-sie-alle-noch-am-Leben-waren* und den Film "Manchester by the Sea"). Ich freu mich!!! *hüpf*


"Lee Chandler ist ein schweigsamer Einzelgänger, der als Handwerker eines Wohnblocks in Boston arbeitet. An einem kalten Wintertag erhält er einen Anruf, der sein Leben auf einen Schlag verändert. Sein Bruders Joe ist an Herzversagen gestorben. Nun soll Lee die Verantwortung für seinen 16-jährigen Neffen Patrick übernehmen. Äußerst widerwillig kehrt er in seine Heimat, die Hafenstadt Manchester-by-the-Sea, zurück und zweifelt, ob er der Herausforderung – einen Teenager groß zu ziehen – überhaupt gewachsen ist. Zuhause angekommen, wird er nicht nur mit dem Leben der Menschen vor Ort konfrontiert, sondern auch mit seiner eigenen Vergangenheit."

Wünsche euch einen ruhigen und entspannten Start ins Wochenende!


28. September 2017

Herrlicher Herbst.


Uff!!! Geschafft. Mir graust immer vor der langen Autofahrt. Bin heute insgesamt fast 150 km gefahren, der größte Teil Autobahn. Aber es lohnt sich eben für einen guten Arzt. Wundervoll das Herbstlaub überall. Und da ich zu früh angekommen war, bin ich noch paar Schritte spazieren gegangen und hab ein Foto mitgebracht von unterwegs.

Die Fahrt lief gut - diesmal sogar ohne die übliche nervöse Pipipause - hat mich aber zwei Kinderriegel Nervennahrung gekostet. Aber das genehmige ich mir für solche Anlässe - war ja jetzt auch kein kalorischer Exzess *ggg*.

Jetzt brauche ich erstmal Tee und Sofa.

27. September 2017

Philosophisches zur Wochenmitte.


Die Beichte des Tages: Ich habe heute etwas aus dem Bereich Non-Food gekauft. Und zwar eine Parkscheibe für einen Euro. Wie kann man es bitteschön schaffen, eine Parkscheibe zu verlieren?? Also ich kann das, weiß nur nicht wie *ggg*.

Puh, ich merke so langsam aber sicher, wie die Kauflust schwindet. Hatte sogar vorhin einen Pulli anprobiert und dachte so "Ach nee, brauch ich nicht wirklich." Diese Tendenz gefällt mir. Könnte allerdings auch mit daran liegen, dass eh nichts mehr in den Kleiderschrank paßt. Nein, im Ernst, ich merke, wie ich in Sachen Kaufverhalten wieder bewußter agiere. Das Bedürfnis *ich-brauch-neue-Klamotten-mir-passt-nix-mehr* ist befriedigt. Vielleicht kommt im Frühjahr noch eine kleine Welle, das wird sich zeigen (solange ich dann nicht größere Klamotten shoppen muß *oh no* *das-darf-nicht-passieren*).

Ich war heute in meinen Schlaf-Leggings einkaufen (keine Sorge, die waren frisch aus dem Schrank und nicht frisch aus dem Bett). Habe ich jetzt die Kontrolle über mein Leben verloren? Oder sind Leggings doch eine Lösung? Ich finde es bequem und fühle mich schnittig darin in meinen nicht unterernährten Beinen *g*.

Ich merke auch, dass ich geduldiger und netter mit mir umgehen muß. Die dunkle Jahreszeit wird eine Herausforderung - das merke ich ja jetzt schon. Ich versuche immer wieder gerne zu verdrängen, dass die chronische Depression mein Begleiter ist ("Dysthymie" lautet die Diagnose) und ich deswegen oft gereizt, müde, erschöpft, antriebs- und mutlos bin. Es ist keine persönliche Schwäche. Es ist irgendwie sowas wie die Summe prägender, ungünstiger Lebenserfahrungen und -umstände. Ich nehme nach wie vor Antidepressiva, bin in Therapie (heute Abend hab ich wieder Gruppe) und morgen Audienz beim behandelnden Psychiater. Ich wär so gern NORMAL, unbeschwert und unkompliziert. Klappt aber nicht.

In einer Talkshow ("Nachtcafé") sagte ein Psychologe (sinngemäß), dass er einen Patienten hatte, der sich immer beklagt hat, dass er im Keller wohnt. Wenn er doch erstmal was im Erdgeschoß fände, würde alles so viel besser werden. Aber er hockt und hockt ewig im Keller und grummelt vor sich hin. Und da meinte der Psychologe, wie viel besser es doch für den Patienten wäre, wenn er sich den Keller so richtig schön gestalten würde. Und das verstehe ich jetzt nicht so, dass man es sich in seinem Elend gemütlich machen sollte, sondern dass man aus den Gegebenheiten das Beste rausholt. Wir können nicht alle Überflieger sein (oder im Loft/Penthouse wohnen). Es gibt ruhige und laute Menschen, kranke und gesunde. Und jeder sollte auf seine Art glücklich werden - und sich nicht wie das Krausköpfchen ständig spiegelglatte Haare wünschen. Die eigene Realität akzeptieren, sich nicht mit anderen vergleichen und das schätzen, was man hat. Das ist für mich die Botschaft. Und ich knabbere verdammt hart an der Nuss "Akzeptanz".

26. September 2017

Abnehm-Quickie.


Wollte nur noch eben die drei Bücher zeigen, die mich bei der Abnahme unterstützt haben. Die Schlüsselaussage, die mir mit am meisten geholfen und sich förmlich in mein Hirn eingebrannt hat:

"Hunger ist kein Notfall."

Denn Hunger hat mir Angst gemacht, weil ich früher oft Unterzuckerungen hatte, wo mir eiskalt wurde, mir der Schweiß ausbrach und ich zu zittern anfing. Das kam durch das PCO, und die Einnahme von Metformin verhindert das. Jetzt brauche ich wirklich keine Angst mehr vor Hunger zu haben und kann aus eigener Erfahrung bestätigen: Es ist zwar unangenehm, aber keine Katastrophe.

Auch hilfreich war der Vergleich meines Eßverhaltens mit dem von schlanken Frauen. Ich hatte vor Ewigkeiten mal im Blog von der Freundin berichtet, die auf Kaffeebesuch nur einen halben Donut gegessen hatte. Fand ich damals total albern. Tja, aber von nix kommt nix - und sie trägt sicher unter anderem genau deswegen eine XS (was ich jetzt nicht als großes Ziel glorifizieren will). Es ist schon ein Augenöffner, wenn man sich mal seinen Tagesbedarf errechnet und mit dem tatsächlichen Kalorien-Input vergleicht. Für mich geht halt leider NICHT beides: Essen worauf ich Bock habe und Normalgewicht halten. Vor allem nicht, wenn man mit einem guten Appetit gesegnet ist.

Das ist auch der Grund, warum ich gaaaaanz vorsichtig bin mit Prognosen. Ich würde NICHT meine Hand dafür ins Feuer legen, dass ich das Gewicht dauerhaft halten kann. Das ist traurig, aber wahr. Natürlich ist es mein erklärtes Ziel. Aber manchmal lacht das Leben über Ziele...

Und zum Schluß noch ein Interview mit dem Autor Thomas Hohensee mit einigen sehr hilfreichen Aussagen zum Thema:

"Unter Heißhungerattacke verstehe ich, dass man ein riesiges Verlangen bekommt, etwas zu essen, obwohl man eigentlich keinen Hunger hat. Man beachtet dieses Verlangen einfach nicht. Es vergeht von allein wieder. Da muss man durch. Wenn man diese Erfahrung wiederholt macht, ist das sehr befreiend, weil man erkennt, dass man stärker ist als jedes Verlangen."

So sieht's heute aus.

Glaube, ich sollte das Shirt nicht ÜBER dem Rock tragen - macht die Proportion eines Hobbits *ggg*.
So, werfe noch eben das Tagesoutfit hinterher. Bin auf dem Sprung zu Rossmann, mir sind die Teefilter ausgegangen (trinke zur Zeit wieder losen Darjeeling - schmeckt einfach feiner als der Beuteltee).

Hab auch schon lange kein Lese-Update mehr gemacht. Heute morgen hab ich damit angefangen:


"Natürlich sind Karin und Holda auf Männerjagd, schließlich wollen sie nicht alleine bleiben. Doch auch auf sie wird Jagd gemacht: Eine ganz besondere Sorte Romeos ist im Bonn der Nachkriegszeit im Einsatz. ›Halali‹ – das Sekretärinnendasein wird zum Abenteuer, der graue Alltag ist vorbei. Wehe dem, der ins Visier gerät."

Na, bin mal gespannt, ob das ähnlich interessant wird wie ihre anderen Krimis...

Tag für Tag für Tag.


Vor etwa einem halben Jahr - am 31.03. - habe ich mit dem Abnehmen angefangen. Und ich sah einen Riesenberg und eine scheinbar unlösbare Aufgabe vor mir. Ich kann es kaum glauben, dass ich es tatsächlich in so kurzer Zeit geschafft habe. Inzwischen sind 24 kg runter. Ich bin jetzt eigentlich auf Halten, denke jetzt aber natürlich: Eins geht noch! Vielleicht würde auch noch mehr gehen, aber nicht mit meiner Haut (Hauptsache Normalgewicht). Deswegen muß dann Schluß sein (auch wenn ich die Beine gerne noch etwas schlanker hätte). Ich könnte ja auch endlich mal wieder Sport machen *keine-Lust-hab*.

Es gibt auch kein großes Geheimnis um die Abnahme. Es waren Beharrlichkeit, Disziplin, Kalorien zählen und Hunger aushalten können. Und: Ich habe als Freifrau keinen Streß. Zu Bürozeiten hatte ich am Vormittag im Büro schon eine ganze Tafel Schokolade verputzt, um den Frust auszuhalten. Ich könnte auch jetzt noch jeden Tag so viel Schoki essen, weil es eben lecker ist. Ich esse auch nach wie vor täglich Schoki, aber in moderaten Mengen. Und mittlerweile habe ich mich auch generell gut an die Essensmengen gewöhnt.

Kann man eigentlich andere Baustellen im Leben ähnlich bewältigen? So mit Systematik und Disziplin?

24. September 2017

Stille gefunden.


Nachdem ich wählen war, hatte ich echt gehofft, dass die Sonne noch rauskommen würde. Ist so ein komischer, diesiger Tag heute (irgendwie grau, mild mit hoher Luftfeuchte). Hab mich optimistisch ins Jeansröckchen geworfen und bin losgefahren. Habe Ruhe gesucht und gefunden. Bin im Stadtgarten Gelnhausen spazieren gegangen und hab die traumhafte Aussicht genossen. Ein kleines Eichhörnchen kreuzte noch meinen Weg, sonst war nicht viel los. Nur die Natur und ich :-D.

Jetzt ist wieder Couch angesagt, wo ich später noch gespannt die Wahlberichterstattung verfolgen werde (hoffentlich frei von Bässen und Schlumpfgesängen).


23. September 2017

Muß ich erst laut werden?!



Aaaaargh, ich bin so angenervt. Wenn mein Nervenkostüm eh schon so dünn ist gerade, treibt mich der Nachbarschaftslärm in den Wahnsinn. Mittags auf dem Balkon schallt wieder das Radio vom Nachbarn gegenüber rüber und ich darf wieder fremde Musik mithören, herzlichen Dank. Später hat der Typ von nebenan wieder Klavier gespielt (was ich anfangs zauberhaft fand, aber nach vier Jahren nervt sein begrenztes Repertoire leider auch). Zwischendurch wummern wieder die Bässe von oben und heute Abend ist meine Nachbarin leider nicht bei ihrem Liebsten (der wandern ist) und sie schaut (oder hört) voll aufgedreht (die Musik und sie womöglich auch) eine Schlagerparty. So ist das Leben, ich weiß. Dennoch:

ICH KRIEG DIE KRISE!

Hab jetzt James Blunt voll aufgedreht, damit ich - wenn schon laut - wenigstens meine Lieblingsmusik hören kann. Aber ich hätte lieber Ruhe. Und James Blunt ist keine echte Gegenmaßnahme gegen "Marmor, Stein und Eisen bricht", denn bei den Balladen kann ich die Schlagermucke trotzdem hören. Und selbst der gute James ist so laut für mich schon grenzwertig.

Und weil ich um meine Lärmempfindlichkeit weiß, mag ich nicht die intolerante Spießerin sein, die sich an einem Samstagabend vor 22 Uhr beschwert*. Also leide ich weiter still vor mich hin und denke über die Anschaffung von so lärmreduzierenden Kopfhörern nach, damit ich wie eine Mickey Mouse (in Katzenpuschen) auf dem Sofa hocke.

Statt Mickey Mouse bin ich jetzt also Grumpy Cat. Sch*** Hochsensibilität. Muß mir doch noch ein Tiny House auf eine einsame Wiese stellen ;-))))) - ich kann sie ja nicht alle töten.

(Gerade läuft das Lied der Schlümpfe.... nur damit ihr einen Eindruck von meinem Elend bekommt...)

*Nachtrag: Ich bin die Spießerin, die sich NACH 22 Uhr beschwert. Himmlisch, diese Ruhe. Mireille Mathieu wurde abgewürgt. Was für ein Segen!

SEX?!


Bitte geh morgen wählen! Ich mach das auch. Danke.